Von jeder Rechnung lege ich mindestens 5 % zur Seite. Nicht für die schnelle Spende, sondern für eine eigene, gemeinnützige Stiftung, die dauerhaft etwas bewirkt. Diese Seite zeigt ehrlich, wo ich gerade stehe.
Ab 100.000 € kann die Stiftung gegründet werden. Solange spare ich weiter, Monat für Monat.
Ich habe jahrelang gespendet, vor allem für den Waldschutz. Jeder dieser Euros ist ausgegeben: einmal Gutes getan, dann weg. Eine Stiftung funktioniert anders. Ihr Kapital bleibt dauerhaft erhalten, ausgegeben werden nur die Erträge. Aus jedem Euro im Stiftungsstock wird also nicht einmal Gutes, sondern Jahr für Jahr. Genau das ist der Unterschied, und der Grund für den Kurswechsel.
Ein gespendeter Euro tut einmal Gutes, dann ist er ausgegeben. Gut, aber endlich.
Ein gestifteter Euro bleibt im Kapitalstock. Ausgegeben werden nur die Erträge, Jahr für Jahr.
Eine Spende ist einmal weg. Eine Stiftung arbeitet für immer.
Die Idee kommt von der Initiative „1 % for the Planet“, bei der Unternehmen 1 % ihres Umsatzes für die Umwelt geben. Mit 1 % würde ich mein Ziel aber erst in Jahrzehnten erreichen. Also sind es 5 %, abgezweigt direkt bei jedem Geldeingang, nicht erst am Jahresende. Viele kleine Beträge ergeben unterm Strich mehr als eine große Jahresspende. Und das feste Versprechen diszipliniert: „Mindestens 5 %“ heißt, dass ich teilweise durch zusätzliche private Einzahlungen mehr zurücklege.
Kein Aktienrisiko, keine Spekulation. Das Kapital soll wachsen, ohne zu schwanken.
Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap, WKN DBX0AN. Bildet den Leitzins der EZB ab.
Wie Tagesgeld, nur ohne befristete Lockzinsen. Kein Aktienrisiko.
Die Zinsen fließen direkt wieder ins Kapital und zahlen aufs Ziel ein.
Pro Jahr. Mehr frisst die Anlage nicht.
Der erste Fokus. Konkret, nicht als grünes Etikett.
Tiere brauchen intakte Orte zum Leben. Beides gehört zusammen.
Der langfristige Gedanke: ein Ort, an dem Tiere einfach bleiben dürfen.
Bis dahin ist es ein weiter Weg. Für einen Gnadenhof braucht es ein paar Millionen, nicht ein paar Tausend. Der erste Schritt sind die 100.000 €, ab denen die Stiftung überhaupt gegründet werden darf.
Jetzt der ehrliche Teil: Solange die Stiftung nicht gegründet ist, darf ich keine Spenden von außen annehmen und keine Spendenquittungen ausstellen. Das kommt erst danach. Bis dahin gibt es nur eine Quelle, aus der der Stand wächst, und das sind meine Aufträge. Jedes Gutachten, das Sie beauftragen, zahlt mit mindestens 5 % auf die Stiftung ein. Sie bekommen eine belastbare Bewertung, und ein Teil davon bleibt für etwas Größeres.
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